Die Moldau
Die Moldau ist der zweite Teil aus Mein Vaterland (Má vlast), einem Zyklus von sechs sinfonischen Dichtungen des Komponisten Bedřich Smetana.
Die Komposition zeichnet den Lauf des gleichnamigen Flusses nach und gehört zu den berühmtesten Werken der Programmmusik. Das Werk entstand 1874, als Smetana bereits vollständig ertaubt war und wurde am 4. April 1875 in Prag uraufgeführt. Die Spieldauer beträgt circa 12 Minuten.
Smetanas Aussichtspunkt bei Třebsín in der mittelböhmischen Gemeinde Krňany wurde nach dem Komponisten, der diesen Ort sehr liebte. Nach der Legende inspirierte ihn die Aussicht zum Komponieren der Vltava.
Die beliebte Aussichtsplattform befindet sich über der Talsperre Štěchovice unter dem Hügel Kletecko und wurde 1974 anlässlich des 150. Geburtstags von Smetana gebaut. In diesem Teil der Moldau befanden sich die gefürchteten St. Johann-Stromschnellen, die seit den 1940er und 1950er Jahren jedoch nicht mehr existieren.
Meine Bearbeitung des Themas versucht die Bewegung des Flusses nachzuvollziehen ohne sich in zu schwierigen Passagen zu verlieren. Das Stück strahlt grosse Ruhe aus und macht grossen Spass zu spielen. Die Notation ist jetzt mit Akkordsymbolen versehen.
